Willkommen bei der BEG NRW

Entbehrliche Bahnliegenschaften
zukunftsfähig entwickeln
und nachfragekonform anbieten

  BahnflächenEntwicklungsGesellschaft NRW mbH

Potenzial & Herausforderung I > BahnflächenPool & Pakete I > Land NRW & DB AG

Unverbaute Grünflächen sind ein wertvolles, endliches Gut – für die Lebensqualität und die Anziehungskraft jeder einzelnen Stadt und Gemeinde. Entbehrliche Bahnflächen sind der Königsweg, um neue Siedlungsbereiche zu erschließen, ohne neue Flächen zu verbrauchen.

Entfällt der Fachplanungsvorbehalt, eröffnen sich verschiedenste Nutzungsmöglichkeiten: von der Ergänzung fehlender Siedlungsfunktionen in integrierten Lagen bis zur radelnden Naherholung auf einstigen Bahnstrecken. Vielerorts stuft die DB AG auch ihre Empfangsgebäude als nicht mehr betriebsnotwendig ein. Den Kommunen aber liefert eine Kaufoption auf ihren Bahnhof eine sehr seltene Chance. Die Sanierung und Inwertsetzung dieses exponierten Gebäudes ist der wahrscheinlich erfolgreichste Ansatz, um stadträumliche Aufenthaltsqualität im Bewusstsein von Einwohnern und Besuchern zu verankern. Der Bahnhof kann zu einer Visitenkarte aktiver Stadtentwicklungspolitik werden.  

Interkommunaler Wettbewerb um Einwohner und Arbeitsplätze ist heute längst nicht mehr durch die bloße Aufweitung der Siedlungsfläche zu gewinnen. Nur die nachfragegerechte Standortentwicklung im Innenbereich kann urbane Qualitäten wahren. Bei der konkreten Mobilisierung dieser Potenziale, der Urbahnisierung, stoßen Kommunen ebenso wie private Investoren aber schnell an Grenzen, wenn sie als "Bahnfremde" die komplexen Sachverhalte auflösen und aus eigener Kraft überwinden wollen. So werden Unklarheiten schnell zum Entwicklungshemmnis. Hier wird die BEG als "neutraler Dritter" tätig – standardmäßig, wenn die Kommune in den BahnflächenPool aufgenommen wurde.

 Quelle: www.weser-radweg.de

..... .....   Aktuell

Bahnfläche goes Weltkulturerbe: Alle Hintergründe und Zusammenhänge jetzt im BEG-Blog

Kommunen-Zufriedenheitsbefragung für die vom Ministerium angeschriebenen Städte und Gemeinden: zum Fragebogen

Liegenschaftspaket III: Der Abschluss der erforderlichen Verträge seitens des Landes und des DB-Konzerns erweitert die Verantwortlichkeit der BEG um 35 neue Kommunen auf nun insgesamt 240 Städte und Gemeinden im ganzen Bundesland: mehr im BEG-Blog 

Der FLÄCHEN.POOL NRW ist das neue (brach-) flächenpolitische Instrument des Landes NRW. Weitere Informationen dazu unter www.nrw-flaechenpool.de und im BEG-Blog

.. Veröffentlichungen:

Impulse aus dem revolvierenden System der BEG für die Stadtentwicklungsfonds-Diskussion finden sich zum Nachlesen zum Nachlesen in den aktuellen ExWoSt-Informationen: zum Themenheft

Unternehmensgeschichte: Land NRW und DB AG handeln pragmatisch

Um das Bahnflächenpotenzial auszuschöpfen und die damit verbundenen Herausforderungen zu bewältigen, haben die Gesellschafter Land NRW und Deutsche Bahn AG im Jahr 2002 die gemeinsame Tochter BahnflächenEntwicklungsGesellschaft NRW mbH ins Leben gerufen. Ihr Auftrag ist es, die Liegenschaften im BahnflächenPool NRW, die EmpfangsgebäudePakete und die Alleenradwege auf Bahntrassen einvernehmlich mit den Kommunen und im Sinne beider Gesellschafter zu entwickeln und zu veräußern.

Die Unternehmensgründung gleicht eine eklatante Marktlücke in der Bahnflächenentwicklung aus: Die BEG ist auf den öffentlichprivaten Interessenausgleich verpflichtet. Zuvor sind die Verhandlungspartner vielerorts mit unverhältnismäßigen Erwartungen, mit wenig Verständnis und Hintergrundwissen auf die Gegenseite getroffen. Methoden und Möglichkeiten zum Ausgleich fehlten, Projektblockaden und Stillstand folgten. Die BEG hingegen kennt und berücksichtigt sowohl in den Kommunen als auch im DB-Konzern die prozessualen und rechtlichen Rahmenbedingungen, die Sachzwänge und strategischen Vorgaben und die jeweiligen Belange und spezifischen Argumentationsketten. Koordinierungsbedarf besteht sehr häufig zu den eisenbahnrechtlichen Fragestellungen, den technischen Bedingungen für den Rückbau, den Entwicklungskosten, dem Verfahrensweg, den Zuständigkeiten und nicht zuletzt auch der Finanzierung und Förderung.

So haben die Kommunen, der Bahnkonzern und das Land heute einen gemeinsamen Ansprechpartner. Die Städte und Gemeinden sind als aktiver Partner „ihrer“ Bahnflächenentwicklung gefragt. Das Land setzt sein Anliegen um, die kommunalen Interessen bei der Entwicklung von Bahnimmobilien zu stärken. Die Deutsche Bahn AG kann mittels der BEG den kommunalen Bedürfnissen deutlich mehr Flexibilität entgegen bringen und profitiert von dem KnowHow zur konsensualen Entwicklung besonders schwieriger Standorte.

Ein Konsensverfahren, in dem Brachflächen-Vorrang, Mitwirkungsbereitschaft und Verlässlichkeit vereinbart werden, ist die Grundlage des Umsetzungserfolgs. Diese Strategie ist 2009 auch Vorbild für das neue Landesinstrument Flächenpool NRW geworden.

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