Unverbaute Grünflächen sind ein wertvolles, endliches Gut – für die Lebensqualität und die Anziehungskraft jeder einzelnen Stadt und Gemeinde. Entbehrliche Bahnflächen sind der Königsweg, um neue Siedlungsbereiche zu erschließen, ohne neue Flächen zu verbrauchen. Denn entfällt der Fachplanungsvorbehalt, eröffnen sich häufig vielfältige Nutzungsmöglichkeiten: von der Ergänzung fehlender Siedlungsfunktionen in integrierten Lagen bis zur radelnden Naherholung auf einstigen Bahnstrecken. Vielerorts stuft die DB AG auch ihre Empfangsgebäude als nicht mehr betriebsnotwendig ein. Den Kommunen liefert eine Kaufoption auf ihren Bahnhof eine sehr seltene Chance. Die Sanierung und Inwertsetzung dieses exponierten Gebäudes ist der wahrscheinlich erfolgreichste Ansatz, um stadträumliche Aufenthaltsqualität im Bewusstsein von Einwohnern und Besuchern zu verankern. Der Bahnhof kann zu einer Visitenkarte aktiver Stadtentwicklungspolitik werden. Auch interkommunaler Wettbewerb um Einwohner und Arbeitsplätze ist heute nicht mehr durch eine künstliche Aufweitung der Siedlungsfläche zu gewinnen. Nur die nachfragegerechte Standortentwicklung im Innenbereich führt nach vorn. Bei der konkreten Mobilisierung dieser Potenziale stoßen Kommunen ebenso wie private Investoren aber schnell an Grenzen, wenn sie als "Bahnfremde" die komplexen Sachverhalte auflösen und aus eigener Kraft überwinden wollen. So werden Unklarheiten schnell zum Entwicklungshemmnis. Dies betrifft sehr häufig die eisenbahnrechtlichen Fragestellungen, die technischen Bedingungen für den Rückbau, die Entwicklungskosten, den Verfahrensweg, die Zuständigkeiten und nicht zuletzt auch die Finanzierung und Förderung. |  Künftiger Alleenradweg "Rheinischer Esel" - Bild: www.derwesten.de vom 15.01.2010 . ..... ..... Aktuell Achtung! Aufgrund einer Systemumstellung gibt es derzeit Probleme mit der e-Mail-Zustellung an die BEG. Falls Sie eine Fehlermeldung erhalten, senden Sie Ihre Nachricht bitte als Fax an 0201-7476628. Vielen Dank für Ihr Verständnis. Aus aktuellem Anlass: Link zur Kundenzufriedenheits-Abfrage Bis zum Sommer 2011 soll die ehemalige Bahntrasse "Rheinischer Esel" Witten und Bochum-Langendreer wieder verbinden - als Radweg: weitere Informationen im BEG-Blog . .. Neue Veröffentlichungen: BahnRadwegeLand Nordrhein-Westfalen. Best Practice und Handlungsprogramm AlleenRadwege auf stillgelegten Bahnstrecken in NRW: freier PDF-Download (1 MB) oder Bestellung Bahnhöfe als Bausteine der Stadtentwicklung – Das Handbuch für die kommunale Bahnhofsentwicklung: Bestellung (7,50 €) |